Wissenswertes

Unter Wissenwertes versteht Hammans alles rund um die Themen, Schmuck, Brillen, Kontaktlinsen, Eheringe. Wir versuchen immer wieder Neuigketen und Wissenwertes in diese Rubrik einzustellen.

Was ist ein Grüner Star ?

Der Grüne Star oder das Glaukom zählt zu den häufigsten Erblindungsursachen der industrialisierten Länder. In Deutschland sind rund 50.000 Menschen am Grünen Star erblindet. Der Grüne Star gilt als eine Erkrankung des Alters, aber dennoch können auch junge Menschen am Grünen Star erkranken. In sehr vielen Fällen nimmt der Grüne Star zunächst einen schleichenden Verlauf, da er weder Schmerzen verursacht noch sich anfänglich in Einbußen des Sehens äußert.

Der Grüne Star führt zu Schädigung des Sehnervs und von Nervenzellen in der Netzhaut. Diese Schädigungen sind, wenn sie einmal aufgetreten sind, unumkehrbar. Durch eine Behandlung lässt sich nur das Fortschreiten der Erkrankung verhindern oder verlangsamen. Deshalb ist eine frühzeitige Erkennung des Grünen Star von allergrößter Wichtigkeit. Der Augenarzt ist der richtige Ansprechpartner beim Erkennen und Behandeln von Augenerkrankungen.

Uhrsachenforschung

Dem Ungefähren der Zeitmessung vergangener Jahrhunderte steht heute eine kaum mehr zu überbietende Präzisionstechnik gegenüber. War man bis zum 9. Jahrhundert noch mit räderlosen Uhren wie Sonnen-, Stern-, Wasser- oder Sanduhren, damit beschäftigt, des Lebens Gang in Tageszeiten einzuteilen, ging es ab dem Jahre 850 n. Chr. mit der dem Priester Pacifikus zugeschriebenen Erfindung der Räder- und Gewichtsuhren merklich voran. Rund Uhrsachenforschung150 Jahre später hatte der Mönch Gerbert, der spätere Papst Sylvester II, dieses System soweit verbessert, dass bereits Schlagwerke mit Glocken vom Lauf der Zeit kündeten und die Gläubigen pünktlich zur Messe riefen.

Im 13. Jahrhundert schließlich ging man daran, auf den Türmen von Kirchen und Schlössern Räderuhren mit Spindelhemmung aufzustellen, doch erst Ende des 15. Jahrhunderts fanden Räderuhren Einlass in Wohnungen und Häuser. Dann allerdings wurde die Uhr mobil. Dem Nürnberger Schlosser Peter Henlein war es 1500 gelungen, die erste Taschenuhr – das sogenannte Nürnberger Ei – zu entwickeln, ein Uhrtyp, der in den kommenden Jahrhunderten allerlei bedeutende Verbesserungen erfuhr und grundsätzlich bis weit ins 20. Jahrhundert in Mode bleiben sollte. Wenn gleich Großuhren, wie Turmuhren, Standuhren, wandhängende Regulatoren, Kaminuhren, Schiffschronometer, Tischuhren und vor allem Wecker auch heute noch zuverlässig und meist unüberhörbar wissen lassen, was die Uhr geschlagen hat, brachte erst die Miniaturisierung der Taschenuhr jenen Uhrentyp hervor, der noch heute weit mehr als feinmechanisches Kunstwerk gilt denn als profaner Zeitmesser: die Armbanduhr. Bereits im Jahre 1790 in Genf erstmals erwähnt und in den Folgejahren ständig verbessert, fand die Verbreitung dieses zunächst nur als Schmuck verstandenen Produktes menschlichen Einfallsreichtums eher gemächlich statt.

Blickt man auf ein 1806 für Amalie Auguste, eine Tochter König Maximilians I von Bayern gefertigtes Schmuckarmband mit eingebautem kleinen Ührchen zurück, so darf man den Pariser Goldschmied und Uhrmacher Nitot als ihren Urheber bezeichnen.

Dennoch brauchte es weitere 50 Jahre, bis in der Genfer Manufaktur Patek Philippe & Co. mit der Fertigung ähnlicher, vornehmlich von Damen getragener Schmuckstücke begonnen wurde. Ausschließlich dem Zweck der Zeitmessung hingegen dienten um 1880 von der deutschen Kriegsmarine bei Girard Perregeaux in Auftrag gegebene und wahrscheinlich sereinmäßig hergestellte Uhren, die an Armketten zu tragen waren. Überhaupt waren es – wie so oft in technischen Angelegenheiten – militärische und sportliche Bedürfnisse, die die Weiterentwicklung der Armbanduhr nach der Jahrhundertwende maßgeblich beeinflussten und voranbrachten. Namen wie Cartier, Jaeger, aber auch Longines und Rolex – um nur einige zu nennen – gewannen in diesem Zusammenhang an Bedeutung. Und doch, ganz ähnlich wie beim etwa zeitgleich entwickelten Automobil, war es die Verfügbarkeit zu einem marktgerechten Preis, die schließlich zwischen 1925 und 1930 den Durchbruch der Armbanduhr zum Volks-Chronometer ermöglichte und die über rund 400 Jahre dominierende Taschenuhr binnen kurzer Zeit ins Reich der Nostalgiker verbannte.

Das aber ging dann rasend schnell und hing im Wesentlichen mit weiteren technischen Neuerungen bzw. Vervollkommnungen zusammen, deren interessierte und manchmal wohl auch amüsierte Zeitzeugen wir selbst sind.

Wasserdicht?

Die gängige Bezeichnung der Wasserdichtigkeit: wasserdicht 30 m , 50 m, 100 m oder 200 m ist leider für den Konsumenten irreführend. Eine Uhr mit der Bezeichnung wasserdicht 30 m ist nicht zum schwimmen oder tauchen geeignet. Als Faustregel gilt:

wasserdicht 30 m = nicht schwimmen oder tauchen
wasserdicht 50 m = baden, duschen, schwimmen
wasserdicht 100 m = schwimmen, schnorcheln
wasserdicht 200 m = schwimmen, schnorcheln, tauchen

Je pfleglicher eine Uhr behandelt wird, desto länger wird sie auch ihre Dichtheit behalten. Exakte Zeitangaben sind hier nicht möglich. Durch einen Schlag auf die Krone oder die Drücker, durch massive Schlageinwirkung auf das Gehäuse, durch Glasbruch oder auch durch starke Temperaturschwankungen (Sauna, heiße Dusche, Kälte usw.) kann die Wasserdichtheit einer Uhr auch schon nach kurzer Tragezeit aufgehoben werden.
Sollten Sie einmal Kondenswasser unter dem Glas Ihrer Uhr beobachten, ist der Gang zum qualifizierten Uhrmacher unvermeindlich. Ratsam ist es nach einem solchen Schaden ihre Tragegewohnheiten zu überprüfen und künftig extreme Temperaturunterschiede am Handgelenk zu vermeiden.

Grundsätzlich gilt: Wasserdichtheit ist keine bleibende Eigenschaft! Lassen Sie ihre Uhr also in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Perlen verzaubern

Ihren Verführungskünsten zu widerstehen, fällt schwer. Umso wichtiger, ihren wahren Wert einigermaßen zuverlässig einzuschätzen. Dazu die wichtigsten fünf Beurteilungskriterien:

1. Lüster
Das geheimnisvolle sanfte Leuchten der Perle. Ein seidiger Glanz, der aus dem Zentrum heraus zu kommen scheint, tatsächlich aber von einer besonders starken und fehlerlosen Perlmuttschicht herrührt.

2. Farbe
Eine Frage, die in Abhängigkeit von Häufigkeit des Vorkommens, Herkunft und Charakter des Schmuckstücks vielfältige Antworten zulässt. Welcher Schmucktyp sind Sie? Qualität spielt hier keine große Rolle. Entscheidend ist Ihr persöhnlicher Geschmack.

3. Form
Rund oder tropfenförmig soll sie sein, barock kann sie sein. Ideale, denen heutzutage viele Zuchtperlen perfekt entsprechen. Aber auch Unregelmäßigkeiten haben ihren Reiz. Unsere Empfehlung: Lassen Sie das Schmuckstück als Ganzes wirken.

4. Oberfläche
Glatt, seidenmatt, kleine Unebenheiten, winzige Rillen – auch Zuchtperlen sind ein Naturprodukt. Absolute Makellosigkeit ist ein Anspruch, dem selbst teuerste Stücke nicht immer entsprechen. Warum auch? Kleine Schönheitsfehler machen sie einmalig. Und häufig auch bezahlbar.

5. Größe
Groß ist seltener und deshalb wertvoller. Also auch teurer. Unser Rat: Treten Sie vor den Spiegel und entscheiden Sie sich für die Größe, die Ihrem Typ zum Vorteil gereicht. Im Zweifel gilt: Lüster vor Größe.